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Education in Germany

Das Schulsystem in Deutschland

Das Schulsystem in Deutschland funktioniert anders als in anderen Ländern. Kinder und Jugendliche müssen bis zu ihrem 15. Lebensjahr die Schule besuchen – es besteht Schulpflicht. Es gibt verschiedene Arten von Schulen, die je nach Bundesland unterschiedlich sein können.

  • Grundschule (Alter 6 bis 10)
  • Weiterführende Schule, Sekundarstufe I: Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium (Alter 10 bis 15/16)
  • Weiterführende Schule, Sekundarstufe II: Gymnasiale Oberstufe, berufsbildende Schulen (Alter 15/16 bis 18/19)
  • Hochschulen, Berufsakademien, Fachakademien, Fachschulen

Weitere Informationen:

www.bamf.de

Eine Liste aller Schulen in Niedersachsen finden Sie hier:

www.nibis.de

Kinderkrippe, Kita und Kindergarten

Familie und Beruf – das geht nur, wenn die Kinder tagsüber betreut werden. Für Kinder von einem bis drei Jahren gibt es in Deutschland dafür Kinderkrippen und Kindertagesstätten (kurz Kitas), für Kinder von 3 bis 6 Jahren Kindergärten, die eine halb- oder ganztägige Betreuung anbieten. Doch die meist wenigen Plätze sind heiß begehrt. Daher ist es oft sehr schwierig, einen Platz in einer Kinderkrippe, Kita oder einem Kindergarten zu bekommen.

Deshalb sollten Sie Ihr Kind so früh wie möglich anmelden. Bei welcher Kinderkrippe, Kita oder Kindergarten, bestimmen Sie selbst!

Ihre Kinder müssen kein Deutsch sprechen können, um eine Kinderkrippe, Kita oder einen Kindergarten zu besuchen. Beim Spielen mit anderen werden sie schnell die neue Sprache lernen. Die Kinder werden in kleinen Gruppen betreut. Eine Betreuerin oder ein Betreuer ist für 20 Kinder da. Nicht alle Kinderkrippen, Kitas und Kindergärten bieten Mittagsessen an – auch wenn es inzwischen in den meisten Einrichtungen üblich ist.

Weitere Informationen

Hannover – Familien Service Büro

Familien Service Büro
Adresse: Kurt-Schumacher-Straße 24, 30159 Hannover
Telefon: 05 11 / 168-43535
Fax: 05 11 / 168-41170
E-Mail: familienservicebuero@hannover-stadt.de

Hier finden Sie eine Liste aller Kindergarten und Kindertagestätten

Jugendamt Braunschweig

Jugendamt Braunschweig

Adresse: Eiermarkt 4 – 5, 38100 Braunschweig
Telefon: 05 31/4 70-1
Fax: 05 31/4 70-84 04

Hier finden Sie eine Liste aller Kindergarten und Kindertagesstätten

Göttingen – Kinder-und Jugendbüro

Kinder- und Jugendbüro
Adresse: Gothaer Platz 2, 37083 Göttingen
Telefon: 05 51 / 525-11 2
Fax: 05 51 / 525-61 12
E-Mail: reichmann@landkreisgoettingen.de

Hier finden Sie eine Liste aller Kindergarten und Kindertagesstätten

Osnabrück – Jugendamt Stadt Osnabrück

Jugendamt Stadt Osnabrück

Adresse: Hannoversche Str. 6-8, 49084 Osnabrück
Telefon: 0541 / 323-0
E-Mail: kinderjugendfamilien@osnabrueck.de

Hier finden Sie eine Lister aller Kindergarten und Kindersstätten

Oldenburg – Jungendamt Landkreis Oldenburg

Jugendamt Landkreis Oldenburg
Adresse: Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen
Telefon: 0 44 31/85-0
Fax: 0 44 31/85-5 40
E-Mail: jugendamt@oldenburg-kreis.de

Hier finden Sie eine Liste aller Kindergarten und Kindertagesstätten

Wolfsburg – Familienbegleitung

Frühe Hilfen, Familienbegleitung, Babybesuchsdienst

Adresse: Neuhäuser Str. 9 Drömlingcenter, 38448 Wolfsburg
Telefon: 0 53 63 / 813036-40 – 0 53 63 / 813036-31

Hier finden Sie eine Liste aller Kindergarten und Kindertagesstäten

Interkulturelle Elternmoderatoren

 

Sie möchten Ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen? Das geht am besten mit guten Kenntnissen über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem. Wir unterstützen dabei, dieses Wissen zu verbreiten: Seit 2012 bildet das BNW Eltern mit Migrationshintergrund zu Elternmoderatoren aus. Die Idee: Wir vermitteln Müttern und Vätern Kenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, die sie als Multiplikatoren an andere Eltern weitergeben.

Mit diesem Wissen werden sie in ihrer Rolle als Berater ihrer Kinder im Berufsorientierungsprozess gestärkt.

Sie möchten selbst Elternmoderator werden? Wir bieten bei Bedarf Schulungen zum ehrenamtlichen „Interkulturellen Elternmoderator für das Schulsystem“ an!

Wie können Sie Ihr Kind bei der Berufswahl unterstützen?

  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind und sprechen Sie mit ihm über Themen, die es interessiert.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über verschiedene Berufe und nennen Sie Beispiele, wer die Berufe etwa im Freundkreis ausübt.
  • Gehen Sie regelmäßig zum Elternabend und zum Elternsprechtag.
  • Suchen Sie das Gespräch mit anderen Eltern und tauschen Sie sich aus.
  • Nehmen Sie Kontakt zu der Lehrerin oder dem Lehrer auf, die sich in der Schule um das Thema Berufsorientierung kümmert.
  • Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie die deutsche Sprache nicht sprechen. Nehmen Sie eine Begleitperson mit, die die deutsche Sprache spricht. Wenden Sie sich z.B. an ein Familienmitglied oder an Freunde, die Sie begleiten und für Sie übersetzen können.
  • Informieren Sie sich in der Schule über die Leistungen Ihres Kindes. Vereinbaren Sie einen Termin bei der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer.

Tips für Eltern mehrsprachig aufwachsender Kinder

  • Sprechen Sie in der Sprache zu Ihrem Kind, die Sie am besten beherrschen, d.h. in Ihrer Erstsprache (Muttersprache).
  • Beherrscht Ihr Kind zum Zeitpunkt des Kindergarteneintritts noch nicht die deutsche Sprache, sprechen Sie auch weiterhin in Ihrer Erstsprache. Sie stärken Ihr Kind damit für den Spracherwerb.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind mit vielen Menschen (Erwachsenen und Kindern) auch außerhalb der Familie in Kontakt kommt, d.h. mit ihnen spricht, denn dadurch lernt es, mit Menschen zu sprechen und sich auszutauschen.
  • Je öfter Ihr Kind mit deutschsprachigen Kindern im Kindergarten und auch außerhalb des Kindergartens spielt, desto schneller wird es die deutsche Sprache lernen

Wenn Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, ist Folgendes normal:

  • Kinder mischen Äußerungen z.B.: „Du cleanst dein teeth“.
  • Sie verwechseln das Geschlecht z.B.: „die Auto“.
  • Sie verwenden die Präpositionen nicht richtig: „bei die Baum“ (statt: am Baum).
  • Sie lassen öfter den Artikel in Verbingung mit Präpositionen aus: „auf Baum“ anstelle von „auf dem Baum“ (alle Beispiele nach Tracey 2006)

Je älter die Kinder werden, umso größer wird ihr Wortschatz in den Sprachen, die sie täglich sprechen. Dann werden solche Vermischungen auch nicht mehr auftreten. Verbessern Sie Ihr Kind nicht, indem Sie es auf Fehler hinweisen. Wenn Ihnen eine solche Vermischung auffällt, können Sie Ihrem Kind helfen, indem Sie den Satz richtig wiederholen, z.B. „Das stimmt, ich putze meine Zähnr“ oder „Ja, da fährt das Auto“.

Rechte und Pflichten von Eltern

Was Eltern dürfen…

Information und Beratung

Eltern haben das Recht, von Lehrerinnen und Lehrern Antworten auf folgende Fragen zu erhalten:

  • Wie sind die Lernentwicklung und das Arbeits-und Sozialverhalten meines Kindes?
  • Gibt es Lern-und Verhaltensschwierigkeiten? Was kann ich dagegen tun?
  • Was für Noten/Zensuren hat mein Kind? Wird es versetzt? Wovon hängt die Versetgung ab?
  • Was muss mein Kind bis Ende des Schuljahres gelernt haben?
  • Welche Schulform eignet sich für mein Kind?
  • Wie unterscheiden sich die einzelnen Schulformen?
  • Welche Unterrichtsschwerpunkte und Besonderheiten bieten bestimmte Schulen?
  • Wie sind die Möglichkeiten meines Kindes, die Schulform zu weckseln (z.B: von der Hauptschule auf  die Realschule oder die Gesamtschule)?
  • Welche Schulabschluss braucht mein Kind für eine bestimmte Ausbilsdung?
  • Wie können sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern einbringen?

Auskunft über Schulnoten/Zensuren

Eltern können sich die Arbeiten und Noten/Zensuren ihres Kindes von den unterrichtenden Lehrern zeigen lassen.

Infos zum Unterricht

Eltern haben das Recht, im Elterngespräch den Lehrer nach der Art und Weise seines Unterrichts zu fragen.

Wünsche und Beschwerden

Eltern haben das Recht, bei regelmäßig stattfindenden Elternversammlungen (Elternabend) im Beisein der Klassenlehrerin Wünsche und Beschwerden zu äußern und Fragen zur Klasse und zur Schule zu stellen.

Elternsprecher

Eltern haben das Recht, Elternsprecher für Ihre Klasse zu wählen. Die Wahl findet während der ersten Elternversammlung (Elternabend) im Schuljahr statt. Es wird alle zwei Jahre gewählt.

Elternrat

Die Elternsprecher aller Klassen einer Schule bilden den Elternrat. Der Eltenrat muss vor grundsätzlichen Entscheidungen (Organisation der Schule, Leistungsbewertung), angehört werden und kann beraten. Der Vorsitzenden des Schulelternrates vertritt die Eltern der gesamten Schule.

Hinweis zur Vertretung ausländischer Schülerinnen und Schüler:

Eltern mit Migrationshintergrund haben häufig andere Probleme und Fragen als Eltern ohne Migrationshintergrund. Für die Eltern ausländischer Schülerinnen und Schüler gibt es deshalb eine zusätzliche Möglichkeit, im Elternrat mitzuarbeiten. Wird eine Schule von mehreren ausländischen Schülerinnen und Schülern besucht (mind. 10), von denen kein Elternteil im Schulelternrat vertreten ist, so können diese Erziehungsberechtigten aus ihrer Mitte ein zusätzliches Mitgleid und ein stellvertretendes Mitgleid in den Schulelternrat wählen.

Schülerakten und Datenschutz

Eltern dürfen die Schülerakte ihres Kindes einsehen. Das sind z.B. Akten der Schule, des Schulberatungsdienstes und des schulärztlichen Dienstes. Persönliche Daten von Schülern über Verhaltensauffälligkeiten oder Disziplinarvorgänge sowie medizinische und psychologische Angaben sind besonders geschützt. Die Einsicht in die Schülerakte erfolgt in der Schule.

Teilnahme am Unterricht

Eltern dürfen in Absprache mit den Lehrerinnen an einzelnen Unterrichsstuden teilnehmen.

Schullaufbahnempfehlung

Zu Beginn des 2. Halbjahres der 4. Klasse erhalten Sie eine erste Information, für welche weiterführende Schule ihr Kind geeignet ist. Die tatsächliche Empfehlung für ihr Kind erhalten Sie ca. fünf Wochen vor Ende des 4. Schuljahrs von der Grundschule. Die Schullaufbahnempfehlung setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen: Leistungsstand des Kindes, Lernentwicklung während der Grundschulzeit, Arbeits-und Sozialverhalten und Erkenntnisse aus den Gesprächen mit den Erziehungsberechtigten.  Nach Erhalt dieser Empfehlung und des Zeugnisses gibt Ihnen die Schule Gelegenheit zu einem Beratungsgespräch. Sie als Eltern entscheiden dann, welche Schulform Ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll.

Was Eltern nicht dürfen…

  • für ihre Kinder die Klassen oder bestimmte Lehrerinnen aussuchen.
  • den Lehrerinnen vorschreiben, was und wie sie unterrichten sollen.
  • entscheiden, ob Hausaufgaben erteilt werder oder nicht.
  • den Studenplan mitgestalten.
  • vergebene Zensuren verändern lassen.

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