Das Coronavirus – nützliche Links und Infos für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen

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Eines verbindet die Menschen auf der ganzen Welt, egal woher wir kommen und wo wir leben: das Coronavirus, das seit März 2020 alles auf den Kopf stellt. Soziale Kontakte sind nur noch mit Einschränkungen möglich, fast überall in der Öffentlichkeit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden und Freizeitaktivitäten wie Essengehen, ein Tag im Schwimmbad, ein unbeschwerter Theater- oder Konzertbesuch oder einfach eine innige Umarmung werden schmerzlich vermisst. Aber besonders für Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben und sich weder einen Freundeskreis aufbauen konnten, noch ihre Liebsten in der Heimat besuchen können, ist diese Zeit besonders schwer. Bist du betroffen? Dann kann dir diese Website mit internationalen Seelsorge-Hotlines vielleicht helfen: https://www.telefonseelsorge.de/international-helplines/. Hier findest du auch in deiner Muttersprache die richtige Telefonnummer, um mit jemandem über Probleme und Gedanken zu sprechen. Speziell für Geflüchtete gibt es eine telefonische Seelsorge in zahlreichen Sprachen vom Verein „Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen“.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich mit Beginn des Jahres 2020 rasant auf der Welt ausgebreitet und löst die mitunter tödliche Atemwegserkrankung Covid19 aus. Sie ist insbesondere für ältere und vorerkrankte Menschen besonders gefährlich. Um diese zu schützen, muss sich die Bevölkerung seit Beginn der Pandemie phasenweise stark einschränken und buchstäblich „auf Abstand“ zueinander gehen. Zum Umgang mit dem Coronavirus hat die AOK Niedersachsen hilfreiche Angebote und Informationen im Web zusammengestellt. Hier erhältst du einen Überblick über z.B. Symptome, Schutzmaßnahmen und das Verhalten am Arbeitsplatz.

Einen detaillierten Einblick in alle Beschlüsse der Bundesregierung gibt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Deutschlandweit unterscheiden sich jedoch die Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung von Bundesland zu Bundesland in einigen Bereichen. Um einen Überblick über die Maßnahmen und Regelungen in Niedersachsen zu erhalten, gibt es auf dem Webportal des Landes hilfreiche Informationen zum Coronavirus auf Englisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und Russisch.

Praktische Hinweise und Wissenswertes zu Corona in Deutschland bietet das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. in 37 Sprachen (!) an. Auf den Websites findest du einen sehr nützlichen Überblick zu allem was in der Pandemie von Relevanz ist, beispielsweise Quarantäne-Verordnungen und Schutzmaßnahmen.

Befürchtest du, an Covid19 erkrankt zu sein? Dann wende dich am besten an dein örtliches Gesundheitsamt, das du über die Postleitzahl-Suche des Robert-Koch-Instituts erreichst.

 

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