‚Sprache und Kunst‘ gewinnt Niedersächsischen Integrationspreis 2020

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Das BNW gehört mit seinem Projekt „Sprache und Kunst“ zu den diesjährigen Preisträgern des Niedersächsischen Integrationspreises. Unter dem Motto „Integration durch Musik, Kunst und Kultur“ wurde der Preis bereits zum elften Mal vergeben. Von etwa 170 Bewerbungen wurden vier Initiativen aus den Bereichen Musik, Kunst und Kultur sowie ein Sonderpreisträger ausgewählt. Der Wettbewerb fördert die Teilhabe von Menschen mit verschiedenen sprachlichen, ethnischen, religiösen und kulturellen Wurzeln am gesellschaftlichen Leben in Niedersachsen.

„Sprache und Kunst“: Was steckt dahinter?

Das Bildungsangebot „Sprache und Kunst“ wurde durch das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück, das Familienzentrum Maries Hütte sowie die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit (Jobcenter) des Landkreises Osnabrück durchgeführt und ermöglichte geflüchteten Frauen einen innovativen Sprachkurs. Die Frauen probten im Rollenspiel erlernte Gesprächssituationen aus dem Alltag und Erlebnisse aus ihrer Heimat. Die 300 Unterrichtseinheiten bestanden zu 50 Prozent aus Sprachunterricht und zu 50 Prozent aus darstellendem Spiel. „Der Kurs war für mich sehr wertvoll, es hat mich ein großes Stück vorangebracht, viel in der Gruppe zu sprechen und auf diese Weise mein Deutsch zu verbessern“, sagt Teilnehmerin Narges Jafari. Das Erlernen der deutschen Sprache konnte den Teilnehmerinnen also durch die Verbindung mit Bewegung, Emotion und Spiel erleichtert werden. Ziel war es, die im geschützten Raum des Kurses erprobten Situationen später im eigenen sozialen Umfeld umzusetzen. Die Teilnehmerinnen beendeten den Kurs 2019 mit einer zertifizierten Sprachprüfung.

Kontakt:
Annegret Aulbert-Siepelmeyer
Tel.: 0541 58057-280
E-Mail: annegret.aulbert-siepelmeyer@bnw.de

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